1. 1835

    Gründung des ersten deutschen Segelclubs in Berlin, der “Tavernen-Gesellschaft“

  2. 1845

    Erste deutsche Segelregatta in Hamburg auf der Alster

    In New York wird ein erstes "Vermessungssystem" für Yachten vorgestellt, welches unterschiedlich große Schiffe im Regattaeinsatz gegeneinander vergüten kann

    Yachten der Segellängen-Formel auf dem Bodensee 1912

    Die Yachten Skidbladnir, Schwaben, Kismet, Allwind, Freya und Audifax 1912.

    Die 1905 von Max Oertz gezeichnete und gebaute Yacht war ein Geschenk des russischen Zaren an König Wilhelm II. von Württemberg.

    (Quelle: Archiv Konstanzer Yacht-Club)

    Yachten der Segellängen-Formel vor Konstanz 1913

    Die Yachten Skidbladnir, Beata III und Monte Christo II

    (Quelle: Archiv Konstanzer Yacht-Club)

    Steg 1 1913

    (Quelle: Archiv Konstanzer Yacht-Club)

  3. 1851

    Der Schoner "AMERICA" gewinnt den "One Hundred Guniea Cup" und gibt dem Cup damit den seither bekannten Namen "America's Cup"

  4. 1855

    Gründung des Segel-Club "Rhe"

    In England wird das sogenannte "Thames Measurement" eingeführt. Yachten dieses Systems werden erstmals als "Tonner" bezeichnet

  5. 1858

    Erstes “Reglement beim Wettsegeln“ vom Allgemeinen Alster-Club in Hamburg

  6. 1867

    Gründung der "Gesellschaft der Vereinigten Segler der Unterhavel", der sich 1881 in "Verein Seglerhaus am Wannsee" umgründet

    Gründung des "Berliner Segler Clubs", der sich 1885 mit weiteren Seglern aus dem Berliner Segler Verein zum "Berliner Yacht Club" umgründet

  7. 1868

    In Berlin findet die erste Segelregatta an der "Bammelecke" in Grünau mit 36 Booten statt

  8. 1869

    Erste Regatta auf der Kieler Förde

  9. 1870

    Die erste Regatta um den "America's Cup" wird ausgesegelt

  10. 1876

    Gründung der ersten deutschen Wassersport-Zeitschrift, des “Ruder- und Segelalmanach“

  11. 1877

    Gründung des Vereins Stettiner Ruder und Segler. 1886 umbenannt in Verein Stettiner Segler, seit 1891 Stettiner Yacht-Club (SH 035)

  12. 1878

  13. 1882

    Erste “Kieler Woche“. Veranstalter ist der 1868 gegründete Norddeutsche Regatta Verein

  14. 1883

    Die erste "Vermessungsformel" für eine "racing length" für unterschiedlich große Yachten in Regatten wird geschaffen. Das bedeutet erstmals eine Abkehr von der reinen Gewichtsbetrachtung zur Einstufung. Die Schiffe unter dieser Formel werden "Rater" genannt

  15. 1885

  16. 1886

  17. 1887

    Die Yacht "THISTLE" wird in Schottland gebaut. 1891 wird sie an den deutschen Kaiser verkauft und "METEOR I" getauft

  18. 1888

    Gründung des Deutschen Segler-Verbandes (DSV) am 04. März 1888 im Hamburg durch die folgenden Vereine: Norddeutscher Regatta Verein, Marine Regatta Verein, Elbsegel-Regatta-Verein, Berliner Regatta-Verein, Berliner Yacht-Club, Verein Seglerhaus am Wannsee, Zeuthener Segler-Verein, Berliner Segler-Club, Seglerclub "Tegelsee", Akademischer Segler-Verein, Verein Berliner Segler, Segel-Club "Rhe". Zum Verbandsvorsitzenden wird Adolf Burmester vom Norddeutschen Regatta Verein gewählt. Der DSV hat zwei Abteilungen: den Ausschuss für Binnensegler und den Ausschuss für Küstensegler. Die Verbandszeitschrift war bis 1923 der "Wassersport", danach "Die Yacht"

  19. 1889

    Zwischen 1889 und 1897 findet (mit Ausnahme von 1895) jährlich ein Seglertag in Berlin statt

  20. 1890

  21. 1893

  22. 1894

    Segeln wird olympische Disziplin

  23. 1895

    Gründung eines Komitees für die Teilnahme Deutschlands an den Olympischen Spielen in Athen; Problem: Amateurbestimmungen contra “bezahlte Hände“ (angeheuerte Besatzungen)

    Eröffnung des Kaiser-Wilhelm-Kanals (heute Nord-Ostsee-Kanal) im Rahmen der Kieler Woche mit über 200 teilnehmenden Segel- und Motoryachten aus vielen Ländern

  24. 1896

    Der "METEOR II" wird für Kaiser Wilhelm II gebaut

    Der Seglertag in Berlin beschließt die Aufhebung der Trennung in die Bereiche Binnen/Küste

    Die Royal Yachting Association lässt von R. E. Froude die erste "Linear Rating"-Vermessungsformel für Segelyachten entwickeln

  25. 1897

  26. 1898

    Der Seglertag findet erstmals außerhalb Berlins statt, er wird in Hamburg abgehalten. Gründung der "Technischen Kommission" im DSV und Erlass erster Vermesser Instruktionen. Im DSV richtet sich die Stimmberechtigung der Mitglieder nach der Zahl der Yachten im Verein. Erstes Wettsegeln für "Kreuzerklassen", definiert als "schnelle, stark gebaute und wohnliche Yachten". In Australien werden erste Regatten im "14 FOOT DINGHY" ausgetragen. Der "ONE-TON-CUP" wird gestiftet und die Sonderklasse wird "verabredet", was einer Gründung gleichkommt.

  27. 1899

    Begrenzung der Zulassung von “bezahlten Händen“ an Bord

    Einführung der “Sonderklasse“; Segeln soll kein Luxussport für reiche Leute werden: als Besatzung werden nur “Herrensegler“ (seit 1907 = Amateure) zugelassen

    Die Mitgliedsvereine des DSV beschließen auf dem Seglertag in Berlin, dass Grundgesetzänderungen künftig nur noch in ungeraden Jahren mit 2/3-Mehrheit durchgesetzt werden können

  28. 1900

    Die ersten olympischen Segelwettbewerbe werden auf der Seinemündung bei Le Havre anlässlich der Pariser Weltausstellung ausgetragen. Es gewinnt die ASCHENBRÖDEL vom Berliner Yacht-Club mit der Mannschaft Dr. Paul Wiesner, Heinrich Peters, Ottokar Weise und Dr. Georg Naue Bei der Kieler Woche werden die ersten Regatten der "Sonderklasse" gesegelt Von 1900 bis 1902 findet jährlich ein Seglertag in Berlin statt

  29. 1902

    Der "METEOR III" wird in New York für Kaiser Wilhelm II gebaut

  30. 1903

    Auf einem außerordentlichen Seglertag in Kiel ergeht der Beschluss, Seglertage künftig nur noch alle zwei Jahre abzuhalten; sie finden mit Ausnahme von 1913 bis 1917 weiterhin in Berlin statt Mitglieder von DSV-Vereinen dürfen im Küstenbereich Yachten ohne Befähigungsnachweis führen In Amerika wird die "Herreshoffsche Formel" als Vermessungssystem für Segelyachten eingeführt

  31. 1904



    Weitere Bilder finden Sie hier.

    Regattaausschreibung für Fischer-Boote 1904

    (Quelle: Archiv Segelclub Eckernförde)

    Regatta für Fischerboote - Regattafeld - 1904

    (Quelle: Archiv Segelclub Eckernförde)

    Fischerboot-Regatta vo Eckernförde 1911

    (Quelle: Archiv Segelclub Eckernförde)

  32. 1905

    Die Mitgliedschaft im DSV erlischt, wenn im Verein nicht eine Mindestanzahl von Regatten pro Jahr gesegelt werden

  33. 1906

    Der DSV gibt fast sein ganzes Verbandsvermögen für ein silbernes Schiff als Geschenk zur Silberhochzeit des Kaisers aus 1. Damenregatta in Deutschland

    In London findet eine Konferenz zur Schaffung einer "International Rule" als Vermessungssystem für Segelyachten statt - die Geburtsstunde des modernen Handicapsegelns. Als Ergebnis entsteht die "Meter Rule", auch "mR" genannt, die bis heute mit den typischen Vertretern der 5.5 mR, 6 mR, 8 mR, 12 mR und insbesondere dem paralympischen Bootstyp 2.4 mR bekannt ist

  34. 1907

    Gründung des Weltsegelverbandes International Yacht Racing Union (IYRU) in Paris, der 1986 in International Sailing Federation (ISAF) umbenannt wird. Der DSV wird noch im selben Jahr Mitglied. 

  35. 1908

    Die erste Yacht mit Namen "GERMANIA" wird bei der Krupp'schen Germaniawerft Kiel gebaut Der schwedische Seglerverband KSSS lässt sieben Schärenkreuzer-Klassen von 30 qm bis 150 qm zu Einführung der sogenannten "First Rule" der Meer Klassen; die "6mR" Yachten sind erstmals olympische Bootsklasse



    Weitere Bilder finden Sie hier.

    Germania I und Meteor IV Kiel 1909

    (Quelle: Historisches Archiv Krupp, Essen)

    Germania-V Stapellauf Lemwerder 1955

    (Quelle: Historisches Archiv Krupp, Essen)

    Germania-VI 1963

    (Quelle: Historisches Archiv Krupp, Essen

  36. 1909

    Der DSVb konzipiert die "22qm J-Jolle"

  37. 1910

    Der "STAR" wird von Gardner und Sweisguth entworfen In Rostock wird der erste elektrische Kran zum Umsetzen von Yachten vom Eisenbahnwaggon ins Wasser in Betrieb genommen

  38. 1911

    Gründung des Deutschen Kreuzer-Yacht-Verbandes (DKYV) in Berlin, der sich um die Belange der Fahrtensegler kümmern soll, während der DSV sich vor allem Regattaseglern widmet. 1917 wird der Verband aufgelöst und mit dem DSV vereinigt; er heißt fortan Kreuzer-Abteilung des Deutschen Segler-Verbandes. Sie bietet Kurse zur Erlangung des Schifferpatents an

    Die Nationalen Kreuzerklassen 45qm und 75qm werden im DSVb anerkannt

    An dieser Stelle berichten wir in loser Folge von historischen Ereignissen im Segelsport.

    100 Jahre Nationale Kreuzerklassen

    Zeichnung_100_Jahre_Nationale_Kreuzer_gross.jpg

    Auf dem 20. Deutschen Seglertag 1911 stellte der Potsdamer Yacht Club im Namen der Berliner Vereine folgenden Antrag: "Um einem allseitig gefühlten Bedürfnis abzuhelfen, ist zur Hebung der Rennsegelei auf deutschen Binnengewässern eine rennfähige Kreuzerklasse zu schaffen, deren Größe etwa den 6-7 Segellängen-Kreuzern des alten Meßverfahrens entspricht." Dieser Antrag richtete sich in erster Linie gegen die Meter-Klasse. Die Boote der internationalen Formel waren für die Berliner Leichtwindreviere zu schwer gebaut, dadurch zu träge und vielen Seglern zu kostspielig. Nach ihrer meist nur kurzen Rennkarriere ließen sich die schlanken Rennyachten nur schwerlich zu wirklich bewohnbaren Kreuzeryachten umbauen. Für große Rennbesegelung konstruiert, waren die gewichtigen Boote mit einem handigeren Fahrtenrigg temperamentlos.

    Der D.S.Vb.-Vorstand befürchtete durch den Berliner Antrag "eine gefährliche Durchlöcherung des internationalen Meßverfahrens" der IRYU und lehnte zunächst kategorisch ab. Auch der stimmgewaltige und mit dem D.S.Vb. eng verflochtene Kaiserliche Yacht Club stellte sich geschlossen gegen das Berliner Ansinnen. Es kam einer kleinen Revolution gleich, als es den Berliner Binnenvereinen gelang, sich in einem harten und erbitterten Rededuell gegen die Stimmen der mächtigen Küstenvereine durchzusetzen. Schließlich wurde eine siebenköpfige Kommission beauftragt, Bauvorschriften für die neuen Kreuzerklassen auszuarbeiten. Als erste Kreuzerklassen wurden der 45 qm-Nationale-Kreuzer als Binnen- und der 75 qm-Nationale Kreuzer als Butenklasse geschaffen. Für die Fahrtensegler wird innerhalb des D.S.Vb. eine Kreuzerabteilung gegründet.

    Im Gegensatz zu der rein mathematsich aufgebauten Meter-Formel waren die Nationalen Kreuzer Grenzklassen. Ihre Bauvorschriften legten fest: die maximale Segelfläche und den größten Tiefgang, das Verhältnis von Länge über Alles zur Länge in der Wasserlinie, Höchst- und Mindestmaße für den Freibord, ein Mindestgewicht und Mindestabmessungen für die Kajüte sowie detaillierte Wohnlichkeitsvorschriften. Innerhalb dieser Begrenzungen hatten die Konstrukteure genügend Spielraum, um ihre optimale Schiffsform zu konstruieren.

    Die rennfähige Kreuzerklasse wurde ein großer Erfolg. Segelten ihnen bei lauen Lüfen die Meter-Boote zwar davon, so konnten die Nationalen bei mittleren Windstärken gut mithalten. Wehte es aber heftig, so waren die Nationalen Kreuzer den Meter-Klassen in jeder Beziehung überlegen. Der 45er Nationale Kreuzer sollte die beliebteste Klasse er 20er Jahre werden. Er vereinte Handlichkeit mit Tempo und bot darüber hinaus ausreichend Bequemlichkeit für drei Personen, selbst über mehrere Tage. Von den Berliner Gewässern aus gingen viele Eigner mit ihren 45 qm-Kreuzern im Sommer auf Wanderfahrt in die Boddengewässer um Rügen.

    1916, während des Krieges, kamen die 35 qm- und 125 qm-Kreuzerklassen hinzu. Der erste 35er wurde 1919, der erste 125 qm-Nationale-Kreuzer 1921 gebaut. 1923 wurde als fünfte Bootsgröße die 60 qm-Nationale-Keuzerklasse geschaffen. Aufgrund der Sport-Isolation setzte nach dem Kriege eine rege Bautätigkeit in den nationalen Kreuzer-Klassen ein, die 1925 ihren Höchststand erreichte. Damals waren beim D.S.Vb. neunundsiebzg 35er, einundneunzig 45er, dreizehn 60er, fünfunddreißig 75er, vier 125er und eine nationale 250 qm-Kreuzeryacht registriert.

    Die anfänglichen Gaffeltakelungen wurden zu Beginn der zwanziger Jahre durch Hochtakelung mit Peitschenmast ersetzt. In den ersten Jahren hatten die Boote eher mäßige Gesamtlängen und kurze Überhänge. Im Laufe der Zeit wurden die Überhänge und die LWL immer größer.

    Mit der Gründung der deutschen Seefahrtkreuzer-Klassen ließ das Interesse an den großen Nationalen nach. Die 75er und 60er Nationalen-Kreuzer wurden vielfach in 60 qm- bzw. 50 qm-Seefahrtkreuzer umgetakelt. Die 45 qm- und 35 qm-Nationalen Kreuzer wurden durch de 30 qm- und 20 qm-Jollenkreuzer abgelöst.

    1928 wurde die 125 qm-Klasse und 1933 die übrigen Nationalen-Kreuzerklassen zu Altersklasse ohne Neubauerlaubnis erklärt. Insbesondere auf den Süddeutschen Revieren sind heute noch große Stückzahlen bei bester Gesundheit erhalten. Klaus Kramer

      Dieser Beitrag wurde uns freundlicherweise vom
      Freundeskreis Klassischer Yachten e. V. (FKY) zur Verfügung 
      gestellt. Mehr vom und über den FKY erfahren Sie unter
      www.fky.org.

  39. 1912

    Gründung des eher kleinbürgerlich orientierten Deutschen Segler-Bundes (DSB) als Reaktion von Seglern vor allem aus dem Binnenland auf die zunehmende Entwicklung des Segelsports zur "Gipfelsegelei". Der DSB tritt 1977 in den DSV ein



    Weitere Bilder finden Sie hier.

    Bodenseewoche 1911

    Das Bild zeigt die Motoryacht des Königs von Württemberg, der ein großer Förderer des Segelsports auf dem Bodensee war.

    (Quelle: Archiv Konstanzer Yacht-Club)

    Startschiff Möwe 1911

    (Quelle: Archiv Konstanzer Yacht-Club)

    Bodenseewoche 1912

    (Quelle: Archiv Konstanzer Yacht-Club)

    Yachten nach der Segellängen-Formel 1912

    Die Yachten Annamirl III, Odin, Veleda und Glückskind während der Bodenseewoche 1912

    (Quelle: Archiv Konstanzer Yacht-Club)

  40. 1913

    Geh. Reg. Rat. Prof. Dr. Ing. Carl Busley, Mitglied im Marine Regatta-Verein, Norddeutscher Regatta Verein und Verein Seglerhaus am Wannsee wird neuer DSV-Vorsitzender

    Weitere Bilder finden Sie hier.

  41. 1914

    Der DSV erhält eine Verbandsflagge; sie darf mit DSV-Flaggenschein gefahren werden

    Der "METEOR V" wird nach einm Entwurf von Max Oertz in Kiel gebaut

  42. 1915

    Schiffe müssen Namensschilder tragen und Fahrtenbücher führen

  43. 1916

    Austritt des DSV aus der IYRU und Gründung eines Deutsch-Österreichisch-Ungarischen Segler-Verbandes mit gemeinsamer Satzung nach Beschluss des außerordentlichen Seglertages in Berlin

    Die Klasse der Nationalen Kreuzer wird um die 35qm und 125 qm erweitert

    Preisausschreiben in der Wassersportzeitschrift “Die Yacht“ – fremdsprachliche Ausdrücke sollen verdeutscht werden (z.B. “Kajüte“ = “Sitzraum“)

  44. 1917

    Aufgrund eines Beschlusses des außerordentlichen Seglertages in Berlin wird § 1 des Grundgesetzes des DSV um den Begriff Fahrtensegler erweitert. Die Stimmbemessung wird neu geregelt, außerdem beschließen die Delegierten die Bildung eines Jugendsegelausschusses und nehmen das Jugendsegeln in das Grundgesetz auf

  45. 1919

    erste Regatten nach dem 1. Weltkrieg; die Regatten des Akademischen Segel-Vereins, des Kieler Yacht Clubs und der KSVG in München muss aufgegeben werden. Grund: Kämpfe gegen die Räte-Republik

    Seglertag in Hamburg

  46. 1920

    Deutschland wird bei den Olympischen Spielen in Antwerpen ausgeschlossen

    Die sogenannte "Second Rule" der Meter Klassen wird eingeführt

  47. 1921

    Der D.S.B. entwickelt die "H-JOLLE". Gleichzeitig wird die "10qm Z-JOLLE" auf dem Seglertag des DSVb als Klasse anerkannt Seglertag in Berlin

    Weitere Bilder finden Sie hier.

    Clubhaus 1910

    (Quelle: Archiv Kieler Yacht-Club)

    Clubhaus und Hafen 1921

    (Quelle: Archiv Kieler Yacht-Club)

    Hafen Pfingsten 1939

    (Quelle: Archiv Kieler Yacht-Club)

    1939 O-Hafen

    (Quelle: Archiv Kieler Yacht-Club)

    Klubhaus im September 1945

    (Quelle: Archiv Kieler Yacht-Club)

    Hafen 1958

    (Quelle: Archiv Kieler Yacht-Club)

    Clubhaus in neuerer Zeit

    (Quelle: Archiv Kieler Yacht-Club)

  48. 1922

    Einrichtung der DSV-Geschäftsstelle in Berlin mit Geschäftsführer und einer Hilfskraft

    Der DSV beteiligt sich an den “Deutschen Kampfspielen“

  49. 1923

    Mit der 60qm Klasse wird die fünfte und größte Variante der Nationalen Kreuzer geschaffen Seglertag in Berlin

  50. 1924

    Olympische Spiele in Paris. Deutschland ist ausgeschlossen

    Segeln wird ab sofort auch an Volkshochschulen gelehrt

    “unbürgerliche“ und “ungewöhnlich lange“ Namen für Segelboote werden verboten

    Der Berliner Wettsegel-Verband (BWV) wird in Freier Segler-Verband (FSV) umbenannt

  51. 1925

    Gründung des Deutschen Hochseesportverbandes Hansa (DHH) Das erste "Fastnet-Race" rund um den an der irischen Küste liegenden Fastnet Rock wird veranstaltet Seglertag in München

  52. 1926

    Die ersten Glasfasern werden Deutschland erfunden und hergestellt

  53. 1927

    Der Führerschein für Motorbootfahrer wird vorgeschrieben

    Auf allen Yachten sind während Wettfahrten keine “bezahlten Hände“ mehr zugelassen

    Die sogenannten "Seefahrtkreuzerklassen" des DSVb werden geschaffen

    Seglertag in Wien

  54. 1928

    Dr. Wilhelm Rakenius vom Verein Seglerhaus am Wannsee übernimmt kommissarisch den Vorsitz des DSV. Er führt die Verbandsgeschäfte ab 1929 als ordentlicher Vorsitzender

    Mit der "ALRAUNE" wird der erste Seefahrtkreuzer ("80er"), gebaut bei A&R in Lemwerder, zu Wasser gelassen

    Die "MOTH" Klasse entwickelt sich, die "INTERNATIONAL 14ft" Klasse erlangt den internationalen Status der IYRU

  55. 1929

    Beitritt des Deutschen Eisyacht-Verbandes zum DSV und Gründung des Eissegelausschusses

    Johan Anker entwirft den "DRACHEN", Manfred Curry baut seine berühmte "AERO"

    Seglertag in Berlin

  56. 1930

    Erlass einer DSV-Verordnung über den Nachweis einer Befähigung zur Führung von Segelyachten in den Bereichen Binnenfahrt, ortsnahe Küstenfahrt und Seefahrt

    Bau der J-Class "SHAMROCK" für Sir Thomas Lipton bei Nicholson's

    Einführung der sogenannten "third Rule" der Meter Klassen

  57. 1931

    Der DSV-Verbandsbeitrag wird wegen der wirtschaftlichen Notlage gesenkt, zudem entfällt der Seglertag in Danzig

    Segeln wird durch den Reichsausschuss für Leibesübungen zum Sportabzeichen zugelassen

  58. 1932

    Ausscheidungsregatten des DSV und des Deutschen Segler-Bundes (DSB) für die Olympischen Spiele in Los Angeles

    DSV und DSB einigen sich auf gegenseitige Teilnahme von Mitgliedern ihrer Verbandsvereine an Regatten des jeweils anderen Verbandes

    Dr. A Mendelsohn vom Bonner Yacht-Club übernimmt die Verbandsführung als Stellvertreter von Dr. Wilhelm Rakenius. Im selben Jahr, auf dem Seglertag im November, wird er von Dr. Edmund Koebke, Potsdamer Yacht-Club, abgelöst

    Der "STAR" wird olympische Bootsklasse

    Carl Vertens aus Schleswig zeichnet den "VERTENSKREUZER", einen der ersten kommerziell erfolgreichen Kleinkreuzer

  59. 1933

    Erstes deutsches Jugendseglertreffen in Kiel, es findet ein “seemännischer Fünfkampf“ statt: Rudern im Beiboot, Schwimmen, Geländelauf 800-1000m, Handgranatenwerfen, Kleinkaliberschießen. Gründung einer Modellsegel- und Eissegelabteilung im DSV; zudem findet die erste Europameisterschaft im Eissegeln in Deutschland statt. Dr. A. Mendelsohn tritt als Vorsitzender des Verbandes zurück. Die Verbandsführung übernimmt im August Oberstleutnant Erich Kewisch vom Kaiserlichen Yacht Club Potsdam nach dem "Führerprinzip". Es kommt zur Auflösung des alten Verbandes.
    Gründung des "Deutschen Wassersportverbandes" mit den Fachverbänden Segeln, Rudern, Kanu- und Motorbootsport. Vereine werden definiert als "300 staatspolitische Einheiten mit 30.000 politischen Soldaten"
    Die J-Class "VELSHEDA" wird bei Nicholson's für W. L. Stephenson gebaut

  60. 1934

    Auf dem Seglertag im November wird Reichsbankrat Carl Unfug, Segler-Club "Tegelsee"/Spandauer Yacht-Club, zum DSV-Vorsitzenden gewählt

    Bau der "GERMANIA II" als 8mR-Yacht bei A&R für Familie Krupp. Des Weiteren Bau der J-Class "ENDEAVOUR" bei Nicholson's für T.O.M. Sopwith und der "RAINBOW" bei Herreshoff 

  61. 1935

    Oberstleutnant Erich Kewisch vom Kaiserlichen Yacht Club Potsdam löst Carl Unfug als DSV-Vorsitzenden ab

    Bau der 8mR-Yacht "GERMANIA III" bei A&R für Familie Krupp

  62. 1936

    Adolf Hain, Verein Seglerhaus am Wannsee, übernimmt als Stellvertreter von Oberstleutnant Kewisch die Verbandsgeschäfte. Er führt den Verband ab 1940 Manfred Curry baut seine "AERO II" Die "O-JOLLE" wird als neue Einheitsklasse für die olympischen Spiele konstruiert Bei Burmester in Bremen wird der erste "ROLAND VON BREMEN" gebaut, während in Danzig die erste "PETER VON DANZIG" nach einem Entwurf von Gruber entsteht

  63. 1937

    Es entstehen weitere J-Class Yachten: "RANGER" und "ENDEAVOUR II"

  64. 1938

    Der DSV kritisiert die International Yacht Racing Union (DSV-Vertreter: F. Laeisz) wegen ungenügender Betreuung der Binnensegler

    Pläne für die Gründung eines Europäischen Seglerverbandes mit dem DSV-Präsidenten an der Spitze (von Italien und Frankreich befürwortet)

    Der "PIRAT" wird von Carl Martens entwickelt

  65. 1939

    Bau der 8mR-Yacht "GERMANIA IV" für Krupp bei A&R

    Das Polyester Harz wird erfunden. Zusammen mit der Entwicklung der ersten Glasfasern 1926 ist dies der Beginn des Siegeszugs von Kunststoffen im Bootsbau

  66. 1942

    Entwicklung des "FOLKEBOOT"-Prototyps von Tord Sunden

    Bau der ersten GFK-Jolle von Ray Greene in den USA. Zunächst als Einzelstück gedacht, wird später eine Kleinserie verkauft

  67. 1945

    5. September Ausschusstagung zwecks Wiederaufbau des DSV in Hamburg, Leiter: F. Laeisz

    Segelboote werden von den Besatzungsmächten beschlagnahmt; es bestehen Revierbefahrensverbote, ein Nachtsegelverbot, eine Größenbeschränkung sowie ein Motorverbot

  68. 1946

    Carl Georg Gewers und Erich Fr. Laeisz lösen sich als Vorsitzende des informell wiedergegründeten Deutschen Segler-Verbandes in der englischen Besatzungszone ständig ab

  69. 1947

    Der “Erziehungsrat“ der britischen Besatzungsmacht gründet einen “Zonensportrat“

    “Luxussteuer“ für Segelboote geplant

    Der erste Einsatz von Spinnakern aus Nylontuch. Bis dahin waren Segel noch weitgehend aus Baumwolle gefertigt

    Entwurf und Bau der ersten "HANSA-JOLLE" und Entwurf des "OPTIMIST" durch Clark Mills

    Nachdem zunächst die Kriegsproduktion erste Kunststofffahrzeuge hervorbrachte, beginnt in den USA die erste Serienfertigung von GFK-Jollen

  70. 1948

    Es geht wieder aufwärts: in Hamburg findet der erste außerordentliche Seglertag nach dem 2. Weltkrieg statt, auch die Kieler Woche feiert ihr Comeback

    In New York wird die erste GFK-Yacht vorgestellt

  71. 1949

    Wiederbegründung des DSV. Auf dem Seglertag am 26. November 1949 in Flensburg wird Carl Georg Gewers zum Präsidenten gewählt. Es sind 209 Mitgliedsvereine vertreten 

    Festlegung von Ausbildungs- und Prüfungsrichtlinien, Vermessungsunterlagen

    Erste Wettfahrten nach dem 2. Weltkrieg: Kieler Woche, Travemünder Woche, Piratenwettfahrten auf dem Bodensee

    Neben der Einführung der KR-Klassen wird auch das "FINN-DINGHY" entwickelt

  72. 1950

    Die Rund-Skagen-Regatta wird als sogenannte "Nordsee-Wettfahrt" als erste offizielle Hochsee-Regatta Deutschlands nach dem Krieg ausgesegelt

    Seglertag in Berlin

  73. 1951

    Wiederaufnahme des DSV in die International Yacht Racing Union

    Die erste "RUBIN" für Hans-Otto Schümann wird von A&R ausgeliefert

    Der "FLYING DUTCHMAN" wird in den Niederlanden entwickelt, Herbulot stellt den "VAURIEN" vor

  74. 1952

    Teilnahme an den Olympischen Spielen in Helsinki, Deutschland gewinnt die Bronzemedaille im Drachen

    Neben dem DSV konstituiert sich auch die Kreuzer-Abteilung des Deutschen Segler-Verbandes neu. Die Gründungssitzung findet im Oktober im Norddeutschen Regatta Verein in Hamburg statt

    Seglertag in München

    Das "FINN-DINGHY" und die "5mR Klasse" werden olympische Bootsklassen

  75. 1953

    Gespräche des DSV mit dem Vorsitzenden der Sektion Segeln DDR über gesamtdeutsche Meisterschaften

    Seglertag in Bremen

  76. 1954

    Die Weltmeisterschaft der Starboote wird erstmals mit "Dacron"-Segeln gewonnen Ein erster in Deutschland hergestellter GFK-Rumpf wird präsentiert John Westell entwirft den "505er", mit "ASHANTI IV" von Burmester geht die größte deutsche Segelyacht zu Wasser Seglertag in Konstanz

  77. 1955

    Bei A&R in Lemwerder wird mit der "GERMANIA V" eine imposante 13-RK-Yacht für Krupp gebaut

  78. 1956

    Dietrich Fischer vom Norddeutschen Regatta Verein löst Carl Georg Gewers als Verbandsvorsitzenden ab und lenkt die Verbandsgeschicke bis 1972

    Seglertag in Düsseldorf

    Entwurf der "OK-JOLLE" von Knut Olson, Rollo Gebhard kauft seine "SOLVEIG I"

  79. 1957

    Mitglieder des Royal Ocean Racing Club stiften den "Admiral's Cup"

    Die "RUBIN II" für Hans-Otto Schümann wird gebaut

  80. 1958

    Das sogenannte “Puschenboot“ wird als Jüngstenboot ausgewählt

    Ernst Lehfeld entwickelt den "KORSAR" und Bau der ersten "16er JOLLENKREUZER"

    Seglertag in Hamburg

  81. 1959

    Der Yachtkonstrukteur van de Stadt baut die erste rein für Kunststoffbau entwickelte Serienyacht, den Typ "PIONIER"

  82. 1960

    Gemeinsame Führerscheinregelung des DSV und des Deutschen Motoryachtverbandes (DMYV) für Motoryachten 

    Seglertag in Berlin

    Ernst Lehfeld konstruiert den "SCHWERTZUGVOGEL" und den "KIELZUGVOGEL"

  83. 1961

  84. 1962

    Die Segelyacht vom Typ "NICHOLSON 32" aus England gilt als die erste in Europa erhältliche Serienyacht aus GFK

    Die "EUROPE" entwickelt sich aus der "MOTH"-Klasse

  85. 1963

    Der DSV-Ausschuss für "Yachtgebräuche und Führerscheinfragen" wird gegründet. Segelführerscheine werden auch für Personen ausgestellt, die nicht Mitglied in einem DSV-Verein sind

    Seglertag in München

    Die "GERMANIA VI" wird als 16-KR-Yacht bei A&R für Krupp gebaut. Die KR-Klassen aus Vergütungsklassen werden abgeschafft und neue Gruppen gebildet (I bis IV)

    Die Segelyachten vom Typ "FÄHNRICH" und "HANSEAT" (ab 1965) sowie Dehlers "WINNETOU-JOLLE" und "PFEIL" gehören zu den ersten allgemein erhältlichen GFK-Serienyachten bzw. -Jollen aus Deutschland

  86. 1964

    Olympische Spiele in Tokio/Enoshima: Willi Kuhweide gewinnt Gold im Finn-Dinghy. Die ostdeutsche Drachenmannschaft Peter Ahrendt, Wilfried Lorenz und Ulrich Menz gewinnt Silber

    Erster Deutscher Jugendseglertag

    Neuer Entwurf für eine Segelführerscheinordnung nach Absprache mit den DSV-Vereinen und dem Bundesverkehrsministerium; die amtliche Anerkennung wird erwartet

    Nicht gewerbliche Segelschulen können Mitglied im DSV werden

  87. 1965

    Das IOC erlässt einen Beschluss für die nächsten Olympischen Spiele: es wird aus Gründen der besseren Förderung keine gesamtdeutsche Mannschaft geben

    Wechselseitige Beitrittsverhandlungen mit dem Deutschen Hochseesportverband Hansa (DHH) und dem Deutschen Motoryachtverband (DMYV)

    Seglertag in Kiel; seit dem letzten Seglertag gab es einen Zuwachs von 53 Vereinen mit 9.033 Mitgliedern - den sogenannten "Sog auf die Gewässer"

    Dehler startet die "VARIANTA", gleichzeitig wird der "CONGER" von Blohm&Voss die erste Kunststoffjolle im Serienbau in Deutschland. Parallel entstehen die modernen Tonner-Klassen, als erste die sogenannten "EINTONNER"

  88. 1966

    Es erscheinen zum ersten Mal die "Nachrichten für Fahrtensegler" der Kreuzer-Abteilung des DSV, die heute als Mitgliederzeitschrift unter dem Namen "Nautische Nachrichten" bekannt sind

    Jan Linge entwickelt den "SOLING"; Präsentation des "INTERNATIONALEN FOLKEBOOTS"

  89. 1967

    Neue Verbandsflagge des DSV in der heutigen Form

    Seglertag in Hannover

    Die "RUBIN III" von Hans-Otto Schümann läuft bei A&R vom Stapel, die "WAPPEN VON BREMEN II" und die "HAMBURG VII" werden bei de Dood gebaut.

    Hans Groop entwirft das "H-BOOT", die ersten "HALBTONNER" entstehen. Ben Lexcen entwirft den "CONTENDER", auch die Bootsklassen "TORNADO" und YNGLING" werden in diesem Jahr entworfen

  90. 1968

    Olympische Spiele in Acapulco: Silber im Flying Dutchmann für Ulli Libor und Peter Naumann, Bronze für Paul Borowski/Konrad Weichert und Karl-Heinz Thun Der amtliche Sportbootführerschein Küste und das Leistungspass-System werden eingeführt; Sportfördermittel vom Bund und der Deutschen Sporthilfe kommen. Die International Offshore Rule IOR wird als erste wissenschaftlich basierte Vergütungsformel weltweit vorgestellt und 1971 eingeführt. Gesegelt wird mit den sogenannten "Tonner"-Klassen. Helmut Stöberl entwickelt den "TRIAS" für einen IYRU-Wettbewerb. Der "HOBIE 14" gilt als erster Strandkatamaran, die ersten Vierteltonner entstehen. Wilfried Erdmann umrundet mit "KATHENA" als erster Deutscher die Erde.

    Der Seglerverein Alt Gaarz e. V. hat uns freundlicherweise ein Video über das Katamaransegeln in Rerik in den 60er-Jahren zur Verfügung gestellt. Die Aufnahme stammt aus dem Privatbestand von Dr. Eberhard Becker. 

  91. 1969

    Neuer DSV-Arbeitskreis für Olympische Klassen; ein Fachwart für die Betreuung des Spitzensports wird eingestellt. Auf dem in Berlin stattfindendne Seglertag beschließen die Delegierten die Einführung eines neuen Amtes "Sprecher des Vorstands". Innerhalb von zwei Jahren steigt die Zahl der Mitgliedsvereine im DSV um 20%. Die IYRU beobachtet ein ähnliches Phänomen und spricht von einer "Yachting Explosion". Der "470er" wird internationale Klasse; Vorstellung der "FAM"-Jollenkreuzer und der "IXYLON"-Jolle. Ingeborg von Heister überquert als erste deutsche Frau einhand den Atlantik

  92. 1970

    Bruce Kirby entwickelt den "LASER", außerdem Entwicklung des "JETON".

    Die ersten "ZWEITONNER" runden die TONNER-Klassen nach oben ab

  93. 1971

    Gründung des Clubs der Kreuzer-Abteilung auf Initiative von Hans-Otto Schümann, um jene Segler anzusprechen, die (noch) keinem DSV-Verein angehören

    Seglertag in Travemünde, bei der eine elfköpfige Satzungskommission bestimmt wird, die bis zum folgenden Seglertag einen Entwurf für eine neue Satzung des Verbandes erarbeiten soll

    Helmut Stöberl entwirft und baut die "DYAS", der "HOBIE 16" wird als Weiterentwicklung des "HOBIE 14" vorgestellt

  94. 1972

    Olympische Spiele in München/Kiel: Silber für Paul Borowski/Karl-Heinz Thun/Konrad Weichert (DDR) im Drachen. Bronze für Ulli Libor/Peter Naumann im Flying Dutchman und ebenfalls Bronze für Willy Kuhweide/Karsten Meyer im Starboot Dr. Kurt Pochhammer, Verein Seglerhaus am Wannsee, übernimmt kommissarisch den DSV-Vorsitz, bevor er auf dem Seglertag 1973 offiziell im Amt bestätigt wird Einführung des Jugendleistungspasses Sportförderung ist Ländersache, der Bund fördert nur den Hochleistungssport

  95. 1973

    Auf dem Seglertag in Düsseldorf wird das neue DSV-Grundgesetz verabschiedet. Nach neuem Recht werden ein Präsidium mit sieben Mitgliedern und der Seglerrat gewählt, der sich je zur Hälfte aus den Vertretern der 16 Landesseglerverbände und 16 gewählten Mitgliedern zusammensetzt. Weiterhin werden zusätzliche hauptamtliche Arbeitskräfte in der DSV-Geschäftsstelle eingestellt, so dass jedem der im Grundgesetz festgelegten Arbeitskreise eine entsprechende Abteilung zugeordnet werden kann.
    Gründung der Landes-Seglerverbände in jedem Bundesland
    Auf der Alster erscheint das erste Segelsurfbrett. Das erste "Whitbread Round the World Race" wird gestartet, die Schiffe "RUBIN", "SAUDADE" und "CARINA III" gewinnen den Admiral's Cup erstmals für Deutschland. Hans-Otto Schümann's "Rubin IV" wird gebaut

  96. 1974

    Konstituierende Sitzung des Seglerrates

  97. 1975

    Der DSV gibt das “Internationale Verbandszertifikat für Wassersportfahrzeuge“ (aufgrund der EG-Resolution Nr.13) heraus Seglertag auf Norderney Hans-Otto Schümann baut die "RUBIN V", Stöberl entwirft und baut die "MONAS", ein erster "TOPCAT" wird präsentiert. Rodney March, der auch den "TORNADO" entwickelt hat, entwirft den "DART 18"

  98. 1976

    Olympische Spiele in Montreal/Kingston: Gold für Frank Hübner/Prof. Dr. Harro Bode im 470er, für Dr. Jörg Diesch/Dr. Eckart Diesch im Flying Dutchman sowie für Jochen Schümann (DDR) im Finn Dinghy. Bronze für Jörg Spengler/Jörg Schmall im Tornado sowie Dieter Below/Olaf Engelhardt/Michael Zachries (DDR) im Soling

    Der 470er wird olympisch. Die ersten GFK-Folkeboote werden von LM-Glasfiber aus Dänemark hergestellt. Rod Johnstone begründet mit der ersten "J-24" die Firma J-Boats in den USA

  99. 1977

    Der Segelsurfausschuss im DSV wird gegründet

    Seglertag in Konstanz

  100. 1978

    Regattasegeln von Frauen wird von der IYRU anerkannt – die erste Frauenweltmeisterschaft findet statt

  101. 1979

    Gründung des DSV-Ausschusses für Umweltschutz und Raumordnung Der DSV-A-Schein wird durch Rechtsverordnung "amtlich anerkannt und vorgeschrieben" (für Boote mit mehr als 5 PS = 3,68 kw) Seglertag in Hamburg. Das DSV-Grundgesetz wird um die Zweckbestimmung "Einsatz für Natur-, Landschafts- und Umweltschutz" erweitert Der Segelclub Grafenwald tritt dem DSV als 1.000ster Verein bei Die Sturmkatastrophe beim "Fastnet Race" fordert 19 Menschenleben Die "RUBIN VI" wird gebaut; Bruce Kirby entwickelt den "SONAR" Rolle Gebhard kehrt von seiner zweiten Einhandreise zurück

  102. 1980

    Olympische Spiele in Moskau/Tallin: Silber für Jörn Borowski/Egbert Swensson (DDR) im 470er. Westliche Staaten boykkotieren die Olympischen Spiele wegen des Einmarsches von Truppen der Sowjetunion in Afghanistan

    Auf Initiative des DSV werden die "Zehn Goldenen Regeln für das Verhalten von Wassersportlern in der Natur" gemeinsam mit anderen Wassersportverbänden und dem Naturschutz erarbeitet

  103. 1981

    Der DSV-Arbeitskreis Segelsurfen wird eingerichtet und stellt das 8. Mitglied im Präsidium

    Seglertag in Berlin

  104. 1982

    Erste Segel aus Kevlar

    Die "WAPPEN VON BREMEN III" wird gebaut

  105. 1983

    Seglertag in Nürnberg

    Deutschland gewinnt den "Admiral's Cup" zum zweiten Mal

    Entwicklung des "SEGGERLING". J-Boats bringt die "J-22" auf den Markt, der "2.4mR" wird als Bootstyp populär

  106. 1984

    Olympische Spiele in Los Angeles: die DDR beteiligt sich am Olympiaboykott, Silber für Achim Griese/Michael Marcour im Starboot

    Segelsurfen (Windglider) ist erstmals als olympische Disziplin zugelassen

    Die IYRU-Vorschriften erlauben erstmals Werbung an Yachten

    Bau der "RUBIN VII"

  107. 1985

    Auf dem Seglertag in Düsseldorf wird Hans-Otto Schümann vom Hamburger Segel-Club neuer DSV-Präsident

    Gründung des DSV-Ausschusses Seeregatten (Ausgleichsregatten der Kreuzer-Yachten)

    Die deutschen Schiffe "RUBIN", "DIVA" und "OUTSIDER" gewinnen den Admiral's Cup zum dritten Mal

    "RUBIN VIII" wird gebaut

  108. 1986

    Neues Vermessungssystem IMS wird eingeführt

  109. 1987

    Seglertag in Kiel

    Hans-Otto Schümann baut mit der "RUBIN X" seine zehnte Hochseeyacht

  110. 1988

    Olympische Spiele in Seoul/Pusan: Gold für Jochen Schümann/Thomas Flach/Bernd Jäkel (DDR) im Soling. Es finden die ersten reinen olympischen Frauenwettkämpfe im 470er statt Der DSV feiert sein 100-jähriges Bestehen Bau der "RUBIN XIa"

  111. 1989

    Seglertag in Friedrichshafen

    "RUBIN XIb" wird gebaut

  112. 1990

  113. 1991

    Seglertag in Essen Hans-Otto Schümann baut seine zwölfte Hochseeyacht "RUBIN XII"

  114. 1992

    Olympische Spiele in Barcelona: keine Medaillen für deutsche Segler

  115. 1993

    Auf dem Seglertag in Hamburg löst Hans-Joachim Fritze vom Norddeutschen Regatta Verein Hans-Otto Schümann als Vorsitzenden des Verbandes ab

    Die Yachten "PINTA", "RUBIN" und "CONTAINER" gewinnen den Admiral's Cup zum vierten Mal für Deutschland

  116. 1994

    Die letzte IOR-Regatta um den ONE-TON-CUP wird ausgesegelt

  117. 1995

    Seglertag in Rostock-Warnemünde

    Entwurf der ersten Skiff-Jolle, des "49ers" für die Olympischen Spiele 1996

    Bau der "RUBIN XIV"

  118. 1996

    Olympische Spiele in Atlanta/Savannah: Gold für Jochen Schümann/Thomas Flach/Bernd Jäkel im Soling

  119. 1997

    Seglertag in Friedrichshafen

    Das Konstruktionsbüro "Farr Yachtdesign" entwirft die "PLATU25", die später als "BENETEAU 25" bekannt wird

  120. 1998

    Die Skiff-Jolle "29er" wird konstruiert und die ersten Boote werden gebaut

    Mit der "RUBIN XV" wird die letzte Hochsee-Rennyacht von Hans-Otto Schümann gebaut

    Die Sturmkatastrophe beim "Sydney Hobart Race" fordert 6 Menschenleben

  121. 1999

    Seglertag in Berlin

  122. 2000

    Olympische Spiele/Paralympische Spiele in Sydney: Silber für Jochen Schümann/Ingo Borowski/Gunnar Bahr im Soling, Silber für Amelie Lux im Surfen und Bronze für Roland Gäbler/Dr. René Schwall im Tornado. Goldmedaille für Heiko Kröger in der 2.4mR-Klasse, Silbermedaille für Peter Reichl/Peter Münter/Jens Kroker im Sonar

    Joachim Harprecht entwickelt das "MUSTO SKIFF", die ELLIOTT 6m" kommt auf den Markt

    Wilfried Erdmann umsegelt die Erde nonstop und einhand entgegen den vorherrschenden Windrichtungen

  123. 2001

    Dierk Thomsen, Kieler Yacht Club, wird auf dem Seglertag in Gunzenhausen (Fränkisches Seenland) zum neuen DSV-Präsidenten gewählt

    Die deutsche Yacht "ILLBRUCK" gewinnt das Volvo Ocean Race

  124. 2002

    Tony Castro entwirft den "LASER SB3"

  125. 2003

    Seglertag in Düsseldorf

  126. 2004

    Olympische Spiele in Athen: keine Medaillen für deutsche Segler

  127. 2005

    Auf dem Seglertag in Hamburg wird Rolf Bähr vom Verein Seglerhaus am Wannsee zum Präsidenten des DSV gewählt

  128. 2006

    Die 50 Fuss-Segelyacht "BANK VON BREMEN", Design Judel/Vrolijk, läuft vom Stapel

    Die Bootsklasse "ELLIOTT 6m" wird olympisch

  129. 2007

    Seglertag in Leipzig

  130. 2008

    Olympische Spiele/Paralympische Spiele in Peking/Qingdao: Bronze für Jan-Peter Peckolt/Hannes Peckolt im 49er. Goldmedaille für Jens Kroker/Siegmund Mainka/Robert Prem im Sonar

  131. 2009

    Seglertag in Friedrichshafen

  132. 2010

    IMS bleibt als Vermessungssystem erhalten, die Geschwindigkeitsprognose-Programme heißen "ORC-International" und "ORC-Club" und werden weltweit als Vergütungssystem für Hochseeregatten angewandt

  133. 2011

    100 Jahre Fahrtensegeln (Flyer) - die Kreuzer-Abteilung des DSV feiert ihr 100-jähriges Bestehen Seglertag in Berlin
  134. 2012

    Olympische Spiele/Paralympische Spiele in London/Weymouth: Silbermedaille für Heiko Kröger in der 2.4mR-Klasse, Silber für Jens Kroker/Siegmund Mainka/Robert Prem im Sonar

    Mit 61,92 Knoten wird ein neuer Geschwindigkeitsrekord im Segelsport aufgestellt

    Die Ker 53 "VARUNA" wird bei Knierim in Kiel gebaut

  135. 2013

    125-jähriges Bestehen des DSV

    Seglertag in Rostock-Warnemünde