Deutsches Olympisches Jugendlager Peking 2022 / China

Die Olympischen Spiele im chinesischen Peking 2022 werfen ihre Schatten voraus – und damit auch das Deutsche Olympische Jugendlager (DOJL). Die Deutsche Olympische Akademie (DOA) und die Deutsche Sportjugend (dsj) laden erneut junge Menschen dazu ein, die Faszination Olympia live vor Ort zu erleben.

Das Deutsche Olympische Jugendlager 2022 findet im Zeitraum vom 31. Januar bis 16. Februar 2022 in Peking statt. Auf dem Programm stehen unter anderem Besuche von Wettkämpfen, sportliche und kulturelle Aktivitäten, Workshops, Diskussionsrunden sowie interkultureller Austausch mit Jugendlichen aus China.

Bis zum 8. August 2021 können sich Jugendliche zwischen 16 und 19 Jahren, die erfolgreich Nachwuchsleistungssport betreiben oder sich überdurchschnittlich ehrenamtlich in ihrem Verein oder Verband engagieren, für die Teilnahme bewerben. Auch im Leitungsteam sind noch fünf Plätze zu besetzen. Die Bewerbungsfrist für das Leitungsteam endet bereits am 30. Juni.

Seit 2010 organisieren DOA und dsj unter wechselnder Federführung gemeinsam das Deutsche Olympische Jugendlager unter dem Dach des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB). Das DOJL richtet sich an Nachwuchsleistungssportler*innen und/oder junge Engagierte im Sport und soll die Jugendlichen durch das einmalige Erlebnis Olympischer Spiele für ihre weitere sportliche Laufbahn beziehungsweise das ehrenamtliche Engagement motivieren.

Weitere Informationen zum DOJL, die beiden Ausschreibungen für die Teilnehmer*innen und das Leitungsteam sowie der Link zum Bewerbungsportal finden sich unter www.olympisches-jugendlager.de.


Deutsches Olympisches Jugendlager Tokio 2021 (Japan) / Frankfurt am Main

Weitere Informationen zum Thema Olympisches Jugendlager sind hier zu finden.

Abschlussbericht von Clara Borlinghaus und Bendix Hempel, Teilnehmende

Foto: DOJL/ Dominic Fritze

Frankfurt am Main – Wir beide, Bendix Hempel und Clara Borlinghaus, haben vom 29. Juli bis zum 05. August 2021 die Seglerjugend beim Deutschen Olympischen Jugendlager vertreten. Bereits 2019 hatten wir uns für das Jugendlager in Tokio beworben, aber aufgrund der Covid-19 Pandemie wurde das Jugendlager ebenso wie die Spiele um ein Jahr auf 2021 und zusätzlich von Tokio nach Frankfurt am Main verschoben.

Gemeinsam mit den anderen 40 Teilnehmenden durften wir an vielen Workshops zu verschiedenen Themen teilnehmen. Der Vortrag von Prof. Holger Preuß über aktuelle Herausforderungen und die Entwicklung der olympischen Bewegung hat zum Nachdenken angeregt ebenso wie eine spannende Diskussion mit Petra Tzshoppe über Geschlechtergerechtigkeit im Sport. Zu dem Programm zählten aber auch Workshops zur japanischen Kultur, um das Gastgeberland kennenzulernen. Dazu zählten ein japanischer Tanzkurs, ein Kalligrafie-Workshop sowie ein Sushi Kochabend.

Foto: DOJL/ Dominic Fritze

Im zweiten Wochenteil stand ein Austausch mit der japanischen Sportjugend (JJSA) vormittags auf dem Programm, welches über Zoom mit Dolmetschern durchgeführt wurde. Der Austausch stand unter dem Thema der Nachhaltigkeit im Sport und der Gesellschaft. Hierzu gab es Vorträge, Diskussionsrunden (unter anderem mit Johannes Weißenfeld aus dem Deutschland Ruderachter) sowie eine Gruppenarbeit mit einer Vorstellung der Ergebnisse als Abschluss am Donnerstagvormittag.  Für noch mehr Spaß hat eine Stadtrallye in Frankfurt, SUP fahren auf dem Main und ein allabendliches Volleyballturnier gesorgt.

Doch auch der eigentliche Anlass, die olympischen Wettkämpfe, kamen in der Woche nicht zu kurz. So wurde jede freie Minute (und auch Schlafenszeit) geopfert, um die Wettkämpfe zu verfolgen. Wir sind mehrfach um fünf Uhr in der Früh aufgestanden, um unserem German Sailing Team anzufeuern. Der Morgen, an dem die drei Medal Races mit Medaillengewinnen in allen drei Bootsklassen stattgefunden haben, war etwas ganz Besonderes! Es hat uns beide auch sehr gefreut den Segelsport dabei den anderen Teilnehmenden etwas näher bringen zu können.

Foto: DOJL/ Dominic Fritze

Das wohl größte Highlight für uns alle war der Empfang der Athletinnen und Athleten am Frankfurter Flughafen. Wir haben Spalier gestanden und die Teilnehmenden jubelnd empfangen. Außerdem bekamen wir die einmalige Chance in der Family Lounge mit ihnen ins Gespräch zu kommen. So haben wir uns zum Beispiel mit Eduard Trippel (Silber und Bronze – Judo) oder den Herren des Ruderachters unterhalten, aber auch ein gemeinsames Gruppenbild mit Kristin Pudenz (Silber – Diskus) und Lukas Dauser (Silber – Turnen) gemacht und die Sportlerinnen und Sportler von einer neuen und privaten Seite kennengelernt.

Die deutschen Seglerinnen und Segler kamen leider erst einen Tag später aus Japan zurück, weshalb wir sie leider nicht in Empfang nehmen konnten. Dafür haben wir ihnen aber zuvor kurze Videogrußbotschaften aus Frankfurt zukommen lassen.

Wir können beide nach dieser Woche sagen, dass es wunderschön war und wir die Zeit genossen haben. Wir sind den anderen Teilnehmenden und dem Leitungsteam als Fremde am 29.07.2021 begegnet und haben uns mit Tränen in den Augen eine Woche später von unseren Freunden verabschiedet. Wir freuen uns schon auf ein Wiedersehen mit den anderen Teilnehmenden und können wirklich jedem eine Bewerbung für das DOJL empfehlen. Zudem wollen wir auch hier noch einmal die Möglichkeit nutzen, um uns bei der Seglerjugend für die großzügige Unterstützung zu bedanken!

Bendix und Clara

Foto: DOJL/ Dominic Fritze
Foto: DOJL/ Dominic Fritze

Deutsches Olympisches Jugendlager PyeongChang 2018 / Südkorea

Weitere Informationen zum Thema Olympisches Jugendlager sind hier zu finden.

Abschlussbericht von Jonas Kuhlmann, Teilnehmer

Annyeonghaseyo! Hallo!

Meine letzten 2 Wochen im Rahmen des Deutsch-Olympischen Jugendlagers in Süd Korea waren mehr als prägend und super. Im Folgenden ein ausführlicher Bericht darüber:

Tag 1: 20 Stunden dauerte unsere Anreise nach Seoul in Süd Korea. Wir flogen um 16 Uhr in Frankfurt los und steuerten Doha an. Dort kamen wir nach 6 Stunden an und mussten 3 Stunden bis zum nächsten 9 Stunden Flug nach Seoul warten. Nach dem üblichen Ausfüllen von Einreisekarten, wie man sie von Ägypten kennt, kamen wir problemlos an unser Gepäck und beluden unseren Van, da direkt das erste Erlebnis in dem für uns neuen Land anstand: U-Bahn fahren. Nach einer Stunde testen dieser Verkehrsmöglichkeit, kamen wir am YMCA in Seoul an. Hier entluden wir unser Gepäck wieder, bezogen unsere Zimmer und aßen das erste Mal koreanisch zu Abend. Selbstverständlich mit Stäbchen. Dieser Tag bzw. frühe Morgen ging um 2 Uhr zu Ende.

Tag 2: Nach dem Rausquälen aus dem Bett und dem erstem Frühstück, ging es los zu einem Rundgang durch das sehr große YMCA. Neben der Hotel Etage bietet dieser Komplex eine eigene Sporthalle, ein Schwimmbad sowie einen Fitnessraum. Hauptsächlich wird es aber als Büro Gebäude vermietet. Am Mittag sind wir zur Forral Language School gefahren und haben dort das erste Mal koreanische Jugendliche getroffen. Wir lernten mit ihnen zusammen die Grundlagen der koreanischen Schrift und Aussprache sowie die Zahlen. Im Laufe verschiedener Gruppenarbeiten zogen wir traditionelle koreanische Gewänder an. Dieser Tag hat viel Spaß gemacht, da wir die Jugendlichen zudem 3 Tage später wiedersehen sollten.

Tag 3: An diesem Tag haben wir unseren ersten Wettkampf besucht, den Langlauf der Männer. Anschließen besuchten wir das deutsche Haus. Dies war für uns alle umwerfend, da das Haus einfach… [mehr lesen]

Abschlussbericht von Luca Mayer, Teilnehmer

Südkorea / PyeonhChang 2018

Wie aufregend – ich durfte zu den olympischen Winterspielen 2018 nach Südkorea reisen! Ganz anders als auf den sonstigen Reisen, war ich jedoch nicht zum Segeln dort, sondern als Teilnehmer des Deutschen Olympischen Jugendlagers (DOJL) 2018. Im Rahmen dessen hatten wir im November 2017 schon ein Vortreffen in Frankfurt, bei dem wir über die Olympische Idee, das Gastland sowie über das DOJL informiert wurden und unsere Mitreisenden und die Betreuer kennenlernen durften.

Dienstag, 6. Februar 2018: Endlich war der Termin der Abreise gekommen und es ging los, die Vorfreude war riesig! Zunächst ging die Reise von Konstanz nach Frankfurt. In  adolfzell stieg noch Anne aus Überlingen hinzu und gemeinsam legten wir die erste Etappe der Reise zurück. Auch einige andere reisten wegen der weiten Strecke bereits am Vortag
an, um am kommenden Morgen pünktlich die anderen treffen zu können. Wir freuten uns sehr, einander wieder zu sehen und uns allen war die Aufregung anzumerken.

Für Mittwoch, den 7.2.2018 war der Flug ab Frankfurt über Doha nach Seoul geplant – 18 Stunden Reisezeit. Nach dieser langen Zeit im Flugzeug war die Freude groß, als wir endlich in Südkorea gelandet sind. Weiter ging es dann mit der Metro zu unserem Hotel, dem YMCA, welches im Zentrum Seouls liegt. Die meisten unserer Gruppe sind
nach dem Abendessen direkt ins Bett gekippt.

Freitag, 9. Februar 2018: Heute begann das Programm (und wir ahnten noch nicht, dass es im Grunde so eindrücklich, intensiv und bereichernd 14 Tage lang weitergehen sollte). Nachdem wir zunächst eine Führung durch das ganze Haus bekommen haben, hatten wir im Anschluss daran etwas Zeit, um in Gruppen die Stadt zu erkunden. Kein Vergleich zu Europa. Überall hingen Banner, Plakate und Werbeschilder und egal, wo man hinschaute, es… [mehr lesen]

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Vorabbericht von Luca Mayer – November 2017

Mitte Februar 2018 finden in Südkorea die Olympischen Winterspiele statt. 40 Jugendliche sind von der Deutschen Olympischen Akademie sowie von der Deutschen Sportjugend eingeladen, die Athleten der Deutschen Mannschaft zu begleiten. Und ich bin dabei!
Am Wochenende vom 10.-12.November 2017 fand hierzu ein Vorbereitungstreffen in Frankfurt statt.
Freitag, 10.11.2017. Basel, Hauptbahnhof. Die Reise von Konstanz nach Frankfurt wurde jäh unterbrochen, denn der Zug vom Bodensee her kommend hatte dermaßen Verspätung, dass mir der ICE Basel- Frankfurt vor der Nase wegfuhr. Planänderung. Hoffentlich komme ich heute noch in Frankfurt an.
Mit einer guten Stunde Verspätung (geht ja noch) bin ich beim Landessportbund Hessen angekommen, pünktlich zum Abendessen.
Gleich danach startete ein umfangreiches und hochinteressantes Programm über das ganze Wochenende hinweg. Workshops zur Olympischen Idee und zur Nutzung digitaler Medien wurden ergänzt von Vorträgen zur Kultur Südkoreas. Der Generalkonsul der Republik Koreas war da, um uns über das Gastland zu informieren und Fragen zu beantworten.
Daneben lernten wir uns über Teambuilding-Maßnahmen und lockeren Sport näher kennen. Die Teilnehmer aus ganz Deutschland sind Sportler aus allen Sportarten, nicht nur aus dem Wintersport. Neben Leistungssportlern finden sich auch Übungsleiter und Jugendvertreter. Alle wollen die Faszination der Olympischen Spiele und deren Atmosphäre miterleben.
Wir sollen uns als Repräsentanten des deutschen Sports sehen und nach der Rückkehr als Botschafter der Olympischen Idee wirken. Diese basiert auf den grundlegenden Werten des Respekts, des Fair Play und der Freundschaft.
Die gesamte Gruppe wird als Teil des Team Deutschlands gesehen – dies zeigt sich äußerlich dort dann auch an der Teamkleidung, die wir ebenfalls bekommen werden.
Nach zwei eindrücklichen und langen Tagen trat ich die Heimreise an – gespannt, auf welchem Bahnhof ich als nächstes hängen bleiben werde. Konstanz war das Ziel, das ich am Sonntag aber unbedingt noch erreichen musste.
Es ging dann alles gut und ich freue mich sehr auf die Reise im Februar – bis dahin,

euer Luca