Deutsches Olympische Jugendlager PyeongChang 2018 / Südkorea

Bericht von Luca Mayer – November 2017

Mitte Februar 2018 finden in Südkorea die Olympischen Winterspiele statt. 40 Jugendliche sind von der Deutschen Olympischen Akademie sowie von der Deutschen Sportjugend eingeladen, die Athleten der Deutschen Mannschaft zu begleiten. Und ich bin dabei!
Am Wochenende vom 10.-12.November 2017 fand hierzu ein Vorbereitungstreffen in Frankfurt statt.
Freitag, 10.11.2017. Basel, Hauptbahnhof. Die Reise von Konstanz nach Frankfurt wurde jäh unterbrochen, denn der Zug vom Bodensee her kommend hatte dermaßen Verspätung, dass mir der ICE Basel- Frankfurt vor der Nase wegfuhr. Planänderung. Hoffentlich komme ich heute noch in Frankfurt an.
Mit einer guten Stunde Verspätung (geht ja noch) bin ich beim Landessportbund Hessen angekommen, pünktlich zum Abendessen.
Gleich danach startete ein umfangreiches und hochinteressantes Programm über das ganze Wochenende hinweg. Workshops zur Olympischen Idee und zur Nutzung digitaler Medien wurden ergänzt von Vorträgen zur Kultur Südkoreas. Der Generalkonsul der Republik Koreas war da, um uns über das Gastland zu informieren und Fragen zu beantworten.
Daneben lernten wir uns über Teambuilding-Maßnahmen und lockeren Sport näher kennen. Die Teilnehmer aus ganz Deutschland sind Sportler aus allen Sportarten, nicht nur aus dem Wintersport. Neben Leistungssportlern finden sich auch Übungsleiter und Jugendvertreter. Alle wollen die Faszination der Olympischen Spiele und deren Atmosphäre miterleben.
Wir sollen uns als Repräsentanten des deutschen Sports sehen und nach der Rückkehr als Botschafter der Olympischen Idee wirken. Diese basiert auf den grundlegenden Werten des Respekts, des Fair Play und der Freundschaft.
Die gesamte Gruppe wird als Teil des Team Deutschlands gesehen – dies zeigt sich äußerlich dort dann auch an der Teamkleidung, die wir ebenfalls bekommen werden.
Nach zwei eindrücklichen und langen Tagen trat ich die Heimreise an – gespannt, auf welchem Bahnhof ich als nächstes hängen bleiben werde. Konstanz war das Ziel, das ich am Sonntag aber unbedingt noch erreichen musste.
Es ging dann alles gut und ich freue mich sehr auf die Reise im Februar – bis dahin,

euer Luca