Seeregatten

Als ursprünglichste Form des Mannschaftssports prägt das sportliche Segeln auf seegehenden Yachten seit Jahrzehnten Generationen von Seglerinnen und Seglern und lehrt Zusammenhalt, Kameradschaft und Seemannschaft. Beim Seesegeln messen sich Crews auf Yachten unterschiedlicher Bauart.

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IMMAC Fram bei der IDM Seesegeln 2021. Foto: Felix Diemer

Um den sportlich fairen Wettstreit mit Yachten unterschiedlicher Größe und Art zu gewährleisten, bedarf es eines Systems, das unterschiedliche Yachten vergleichbar macht. Auf deutschen Regattabahnen haben Seglerinnen und Segler die Wahl zwischen drei Ausgleichs- und Vermessungssystemen:

Neben dem empirisch ermittelten Yardstick (YS) kommen auf deutschen Seeregatten vor allem die wissenschaftlichen Vermessungssysteme ORC Club (ORCc) und ORC International (ORCi) zum Einsatz. Während der Yardstick-Wert basierend auf einem vom DSV vorgeschlagenen Grundstandard von Revier zu Revier gemäß empirischer Beobachtungen hinsichtlich der Leistungsfähigkeit von Yachten variieren kann, liegt der Berechnung des ORC-Rennwerts ein komplexes, wissenschaftliches Verfahren zu Grunde.

Seeregatten: Klassenvereinigungen und DSV-Ausschuss

Seesegeln ist in Deutschland über die Klassenvereinigungen der Seesegler*innen, im Norden die Regattavereinigung Seesegeln (RVS) und im Süden über die Regattavereinigung Bodensee (RVB), sowie über die Technik-Abteilung des DSV organisiert. Als zentrales Organ tagt der Ausschuss Seeregattendem Repräsentanten der aktiven Segler*-innen sowie technische Obleute des DSVs beiwohnen, um die Interessen der Deutschen Seesegler*-innen zu harmonisieren und international zu vertreten.