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Hamburg boat show wird so nicht fortgeführt

Alle Anstrengungen des Deutschen Boots- und Schiffbauer-Verbandes (DBSV), die von der Hamburg Messe eingestellte, traditionsreiche Wassersportausstellung hanseboot zusammen mit der Messe Friedrichshafen in einem kleineren Format weiter zu führen, sind nach zwei Versuchen gescheitert.

 

„Wir sind mit großem Optimismus ins Rennen gegangen, weil wir nach der Absage der hanseboot viel Zuspruch aus der Wassersportbranche bekommen haben, im Jahr 2018 einen Neustart zu wagen“, erklärte Torsten Conradi, Präsident des DBSV nach der jüngsten Mitgliederversammlung seines Verbandes. „Nach zwei durchgeführten Veranstaltungen, die für das Gros unserer Aussteller und Besucher sehr positiv verlaufen sind, müssen wir nun aber schweren Herzens mitteilen, dass es aus wirtschaftlichen Gründen leider keine Fortsetzung in dieser Form geben kann.“

 

Dabei hätten viele Unternehmen, die in Hamburg ausgestellt hatten, nach ihren eigenen Angaben gute Geschäfte gemacht. Das Publikum, so lautete das Fazit, sei ausgesprochen wassersport-orientiert gewesen und mit konkreten Kaufabsichten gekommen. Conradi bedankte sich bei den Messepartnern Messe Friedrichshafen und Hamburg Messe für deren Engagement und die gute Zusammenarbeit.

 

Viele Mitgliedsunternehmen sind bereit, weiter zu investieren, um den Wassersportlern im Norden auch in Zukunft eine Plattform im Herbst in Hamburg zu bieten, sagte Claus-Ehlert Meyer, Geschäftsführer des DBSV. Deshalb wurde auf der Mitgliederversammlung eine Arbeitsgruppe gebildet, die das künftige Format entwickeln soll.

Titelbild: © HAMBURG BOAT SHOW