Deutsches SailGP-Team vor Bermuda im Finale

Das Cockpit eines foilenden F50 Katamarans mit dem deutschen Team
Vor Bermuda gelang dem deutschen SailGP Team um Steuermann Erik Heil im siebten Rennen ein beeindruckender Start-Ziel-Sieg und damit der Einzug ins Finale. © Felix Diemer für SailGP

Das deutsche Team um Skipper Erik Kosegarten-Heil hat beim SailGP-Event vor Bermuda das Finale der besten drei Teams erreicht und musste sich dort nur den Teams aus Australien und Spanien geschlagen geben. In der Gesamtwertung verbesserte sich die Crew auf Rang sechs.

Mit konstant guten Leistungen über das gesamte Rennwochenende, einer deutlichen Steigerung am Sonntag und einem Sieg im letzten Fleet Race zog das deutsche Team vor Bermuda zum dritten Mal in seiner SailGP-Geschichte ins Finale der besten drei Teams ein. Ausschlaggebend dafür war der Start-Ziel-Sieg im abschließenden Fleet Race am Sonntag, bei dem die deutsche Crew nach einem souveränen Leestart die Führung über die gesamte Renndistanz behauptete.

„Pünktlich mit Speed an der Linie zu sein, ist in diesem Weltklassefeld entscheidend. Wir haben heute im richtigen Moment die passenden Böen erwischt und gezeigt, dass wir mit den besten Teams mithalten können. Ein weiteres Finale bestätigt die Arbeit der vergangenen Wochen“, sagte Erik Kosegarten-Heil nach den Rennen. „Im Team herrscht aktuell eine sehr positive Stimmung. Jeder arbeitet daran, dass wir uns kontinuierlich verbessern, und das Wochenende in Bermuda war ein weiterer wichtiger Schritt.“

Bermuda bot den zwölf internationalen Teams an beiden Tagen ideale Bedingungen. Der Great Sound, die Heimat der F50-Katamarane, wurde seinem Ruf als anspruchsvolles und zugleich schnelles Revier erneut gerecht. Das flache Wasser und die geringe Welle ermöglichten hohe Geschwindigkeiten und lange Flugphasen der Boote. Rund 5.000 Zuschauerinnen und Zuschauer verfolgten die Rennen vor Ort.

Der spanische F50 Katamaran vor dem deutschen Team der internationalen Rennsegelserie
Die Rennen der SailGP auf foilenden F50-Katamaranen sind kurz, spektakulär und mit eigens errichteten Tribünen besonders zuschauerfreundlich. © Jason Ludlow für SailGP

Nach dem erfolgreichen Wochenende in der Karibik reist die SailGP-Serie weiter an die US-Ostküste. Am 30. und 31. Mai macht die Rennserie Station in New York City, wo die Teams sich auf dem Hudson River mit starken Strömungen und drehenden Winden zwischen den Hochhäusern einer neuen Herausforderung stellen müssen.

Für das SailGP-Event in Deutschland, das am 22. und 23. August vor Sassnitz stattfindet, sind für beide Veranstaltungstage noch Tickets erhältlich.