Nord-Ostsee-Kanal: Segelyachten und Sportboote fahren ab 2027 kostenlos

Eine Yacht fährt durch den Nord-Ostsee-Kanal, daneben ein rotes und ein graues Containerschiff
Für den "NOK" fallen ab 2027 für Segelyachten und Sportboote keine Kanalgebühren mehr an. © DSV

Für Segelyachten und Sportboote wird die Passage durch den Nord-Ostsee-Kanal (NOK) ab 2027 einfacher und günstiger: Zum 1. Januar entfällt die Kanalgebühr, im Amtsdeutsch als Befahrensabgabe bezeichnet. Aktuell kostet die Durchfahrt durch den „NOK“ je nach Bootslänge zwischen 12 und 43 Euro.

Rund 10.000 Sportboote nutzen jährlich den fast 100 Kilometer langen Nord-Ostsee-Kanal, der eine direkte Verbindung zwischen Nord- und Ostsee ermöglicht und die rund 250 Seemeilen längere Route um Dänemark erspart. Mit mehr als 30.000 Schiffsbewegungen pro Jahr ist der Kanal eine der meistbefahrenen künstlichen Seeschifffahrtsstraßen der Welt.

Bei der Abschaffung der Kanalgebühr steht weniger die finanzielle Entlastung der Skipperinnen und Skipper als der Abbau von Bürokratie im Vordergrund. Nach Angaben des Bundesverkehrsministeriums übersteigt der Verwaltungsaufwand für die Gebührenerhebung inzwischen die Einnahmen.

Die ausführliche Pressemitteilung des Bundesverkehrsministeriums ist auf dieser Seite veröffentlicht.