Jette Koep auf dem Podium beim WingFoil Racing World Cup auf Sardinien

Die Wing Foilerin Jette Koep auf einem foilenden Board mit aufblasbarem Flügel.
Die 23-jährige Kieler Jette Koep hat vor vier Jahren das "Wingen" für sich entdeckt. © IWSA media / Robert Hajduk

Die Kielerin Jette Koep stand beim vorletzten World Cup von WingFoil Racing zum ersten Mal in ihrer Karriere auf dem Podium. Der World Cup fand vom 30. September bis 4. Oktober in Quartu Sant’Elena bei Cagliari statt. An allen fünf Wettfahrttagen sorgte guter Wind und südlicher Schwell für spannende Rennen. 16 Frauen und 61 Männer kämpften um den Sieg und ein Gesamtpreisgeld von 10.000 Euro.

Bei den Frauen zogen Vaina Picot, Maddalena Spanu, Jette Koep und Aimilia Kosti ins Finale ein. Die Französin Vaina Picot hatte bereits die Qualifikationsrunde angeführt und gewann auch das erste Finalrennen. Damit feierte sie ihren dritten World-Cup-Sieg in dieser Saison.

Rang zwei ging an die Italienerin Maddalena Spanu. Jette Koep vom Kieler Yacht-Club belegte den dritten Platz und stand damit erstmals bei einem World Cup auf dem Podium. Für sie ist es bereits der zweite internationale Podiumsplatz in diesem Jahr. Beim World Sailing Test Event im polnischen Gdynia hatte sie im Juli Rang zwei erreicht.

Drei Frauen mit Boards in der Hand bei einer Siegerehrung
Jette Koep (rechts) stand in Sardinien zum ersten Mal auf dem Podium bei einem Wing Foil World Cup. © IWSA media / Robert Hajduk

„Es waren die ganze Woche über Topbedingungen, und ich konnte mich jeden Tag weiter steigern, obwohl ich anfangs nicht meine gewohnte Leistung abrufen konnte“, zieht Jette Koep ein Fazit. „Dann konnte ich den World Cup mit meinem bisher besten Ergebnis beenden. Ich bin sehr zufrieden und freue mich auf das letzte Event des Jahres!“ Das Saisonfinale der World-Cup-Serie findet vom 1. bis 5. Dezember in Jericoacoara in Brasilien statt.

Die 23-jährige Kielerin, die 2022 mit dem Wingfoilen anfing, unterstützte in den vergangenen Monaten die Abteilung Boardsport des DSV beim Aufbau von Trainingsangeboten für das Wingfoilen in den Vereinen. Ziel ist es, die rasante Trendsportart noch stärker im Breitensport zu verankern.

Über die Faszination des Wingfoilens sagt sie: „Wingfoilen zeichnet aus, dass es unter fast allen Bedingungen möglich ist, egal ob man am Meer oder an einem See wohnt. Es vermittelt das Gefühl, über das Wasser zu fliegen, und das ist sehr ansteckend. Außerdem gibt es unterschiedliche Disziplinen – von Freestyle über Wave bis hin zu Racing. Gerade Racing ist dem Segeln sehr ähnlich, sodass fast für jeden etwas dabei ist!“

Bei den Männern siegte der Neuseeländer Sean Herbert vor den beiden Italienern Alessandro Tomasi und Francesco Cappuzzo. Die drei deutschen Starter Pit Heinrich Hausberg, Malik Humeida und Kim Niclas Holste beendeten den Wettbewerb in der Silberfleet.

Alle Ergebnisse sind auf der Eventseite des WingFoil Racing World Cup veröffentlicht.