Raceboarder begeistern bei den Finals

Screenshot von einem Livestream eines Raceboard Wettbewerbes
Die Wettbewerbe der Raceboarder wurden live im kommentierten Stream übertragen.

Die Raceboard-Windsurfwettbewerbe bei den Finals 2026 fanden vom 22. bis 26. Juli 2026 am Steinhuder Meer statt. Ausrichter war der am Nordufer ansässige Yacht-Club Niedersachsen in Mardorf. Die finalen Kursrennen wurden im Livestream von ARD und ZDF übertragen. Ermittelt wurden die Deutschen Meisterinnen und Meister in den Disziplinen Raceboard, Teamslalom und Teamsprint. Dieses kurzweilige, neue Format wurde mit viel Erfolg zum ersten Mal getestet.

„Die Finals, bei denen wir mit der Meisterschaft der Raceboarder und der Deutschen Meisterschaft der Flying Dutchman die Vielfalt des Segelsports zeigen konnten, waren eine fantastische Veranstaltung“, sagt DSV-Präsidentin Mona Küppers. „Segeln und Surfen waren zum ersten Mal bei den Finals vertreten. Das war eine hervorragende Gelegenheit, unseren Sport im Fernsehen auch außerhalb der olympischen Klassen zu präsentieren und Interesse am Segelsport – egal ob auf einem Board oder in einer Jolle – zu wecken.“

Bevor sie bei der Siegerehrung die erfolgreichen Sportlerinnen und Sportler mit Medaillen und Urkunden auszeichnete, verfolgte sie die Finalläufe der Raceboarder live. „Wir hatten guten Wind, es gab tolle Bilder und hervorragende sportliche Leistungen von begeisterten Amateursportlerinnen und -sportlern“, berichtet sie. „Vor allem die neuen Teamformate haben alle begeistert. Da wurde mitgefiebert und das Gemeinschaftsgefühl gestärkt.“

Mona Küppers war eng in die Finals eingebunden. Nach der Eröffnung in Hannover nahm sie am gemeinsamen „Time Out“ von ARD und ZDF teil, bei dem die Vertreterinnen und Vertreter der verschiedenen Sportarten des Multisportevents Gelegenheit hatten, sich noch besser zu vernetzen. Es folgten der Award-Abend des „Team D“ sowie ein Empfang beim Oberbürgermeister von Hannover. „Es war toll zu sehen, wie nicht nur die Stadt, sondern die gesamte Region die Finals gefeiert hat“, sagt Mona Küppers. „Der Oberbürgermeister hat das Rathaus für die Breaking-Wettbewerbe geöffnet, und das parallel stattfindende Maschseefest hat zusätzlich zur guten Stimmung beigetragen.“

Bereits im Vorfeld der Finals gab es für das Windsurfen sogenannte Schul-Finals. Die Idee dahinter: Auch Schülerinnen und Schüler aus Hannover und den umliegenden Orten sollten die Möglichkeit haben, diese Sportart unverbindlich kennenzulernen und auszuprobieren. Die Deutsche Windsurfing Vereinigung (DWSV) und Kooperationspartner aus der Region, darunter die Surfschule Surfer’s Paradise, boten deshalb Schnupper-Windsurfen am Steinhuder Meer an – inklusive Trainerinnen und Trainer sowie Material. Die Begeisterung der Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte war nach fünf Tagen auf dem Wasser groß: „Die Ersten wollen sich schon anmelden und das Windsurfen ernsthaft lernen“, sagt Lars Deiterding, der das Schulevent organisierte und zusammen mit Thomas Michaelis von der Klassenvereinigung DWSV die Planungen für die Surfdisziplinen der Finals übernommen hatte.

„Langfristig können wir uns mit Blick auf die Nachwuchs- und Jugendförderung auch den Aufbau eines Stützpunktes am Steinhuder Meer in Zusammenarbeit mit lokalen Anbietern, der DWSV und dem Segler-Verband Niedersachsen vorstellen“, sagt Lars Deiterding. Er selbst nahm bei den Finals aktiv teil und gewann gemeinsam mit Niko Mattig und Andre Hartung die Teamsprint-Wertung.

Alle Ergebnisse in den verschiedenen Disziplinen sind auf Manage2Sail veröffentlicht, unter diesem Link ist der Livestream in der Mediathek abrufbar.