DSV zum fünften Mal auf der REHACARE dabei

Der Messestand des DSV für inklusives Segeln auf der Messe Rehacare in Düsseldorf
Auf der REHACARE stellt der DSV die verschiedenen inklusiven Segelangebote vor und vermittelt den Kontakt zu Vereinen mit inklusiven Angeboten. © DSV/Maren Helms

Segeln ist eine der inklusivsten Sportarten. Die vielfältigen Möglichkeiten für Menschen mit Handicaps, unter Segeln aktiv zu sein, präsentiert der DSV zusammen mit seinen Partnern auf der Messe REHACARE in Düsseldorf, die morgen eröffnet wird.

Im Sport-Center (Aktivitätenhalle 7a) der Fachmesse für Rehabilitation, Pflege und Inklusion informieren und beraten Mitarbeitende des DSV und der TURNING POINT Stiftung sowie Mitglieder aus Vereinen mit inklusivem Segelangebot zum fünften Mal alle Interessierten vor Ort.

Ausgestellt wird als Beispiel wieder eine SV\14 Kieljolle vom Yachtclub Möhnesee, die für Menschen, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind, Segeln möglich macht und mittlerweile in zahlreichen Vereinen in Deutschland gesegelt wird. In diesem kentersicheren Boot sitzen zwei Personen hintereinander und bedienen von ihren Sitzen aus Segel und Steuerung.

Neu dieses Jahr ist die Ausstellung von Wingfoil-Material für Menschen mit Behinderungen. „Wingfoilen ist ein Trendsport, der sich sehr gut auf den Parasportbereich erweitern lässt“, sagt Elke Paatz, Inklusionsbeauftragte des DSV. „Mit Sitz und Fußschlaufen ausgestattet kann herkömmliches Material gut für Menschen mit Handicaps angepasst werden.“

Derzeit gibt es in Deutschland drei Vereine, die Wingfoilen für Menschen mit Behinderung anbieten. Das Material, das auf der Messe ausgestellt wird, wird von Sail United zur Verfügung gestellt. Der Verein hat das Wingfoilen für Menschen mit Behinderung mitentwickelt und bietet weitere inklusive Wassersportaktivitäten an, u.a. Standup-Paddling, Kite- und Windsurfen, Segeln und Kanufahren.

Weiteres Highlight am DSV-Stand auf der Messe ist der höhenverstellbare Knotenturm, an denen alle Besucherinnen und Besucher erste „Seemannsknoten“ üben und ausprobieren können. „Unser Knotenturm wurde höhenverstellbar konstruiert, damit Menschen mit verschiedenen Körpergrößen oder auch Personen, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind, daran gut arbeiten können“, verdeutlicht Elke Paatz.

An einem Brett mit verschiedenen Leinen können Seglerknoten ausprobiert werden
Am höhenverstellbaren Knotenturm können die wichtigsten Knoten wie Palstek, Achtknoten oder auch Stoppersteg erlernt werden. Dazu ist eine Klampe montiert, an der das richtige Belegen geübt werden kann. © Paul Hense

Am Stand des DSV auf der REHACARE sind neben den Mitarbeitenden des DSV und der TURNING POINT Stiftung auch ehrenamtliche Unterstützerinnen und Unterstützer, die anhand ihres eigenen seglerischen Lebenslaufes erzählen können, wir ihr Weg in den inklusiven Segelsport war und welche Möglichkeiten sich bieten.

Dazu werden inspirierende Videos gezeigt, die einen ersten Eindruck davon vermitteln, was alles im inklusiven Segelsport möglich ist.

Auf der REHACARE präsentieren rund 700 Aussteller Produkte, Services und komplexe Systemlösungen, um Kindern und Erwachsenen mit Handicap eine gleichberechtigte Teilhabe in Bildung, Beruf, Freizeit und Sport zu ermöglichen.

Die Messe findet auf dem Gelände der Messe Düsseldorf vom 23. bis 26. September 2026 statt, alle Informationen für Messebesucherinnen und -besucher sind auf dieser Seite veröffentlicht.