Norwegisches Team gewinnt Heinz Kettler Deutschland Cup

Boote auf der Hamburger Außenalster die bei Sonnenuntergang um eine Tonne herumfahren.
Das Finale des Heinz Kettler Deutschland Cup 2025 fand auf der Außenalster in Hamburg statt, ausgetragen wurde es auf RS Venture Connect. © Sven Jürgensen

Nach zwei Wettfahrttagen auf der Alster sicherte sich das norwegische Team „Salto“ sowohl den Tagessieg beim Heinz Kettler Deutschland Cup als auch den Gesamtsieg der inklusiven Segelserie.

In der Tageswertung des dritten Spieltags auf der Alster belegte das Team mit Stian Kristiansen und Elliot Finnestrand den ersten Platz, gefolgt vom Team „Die Zwei“ mit Jürgen Brietzke (Wir sind Wir – Inklusion in Sailing) und Siegmund Mainka (Yachtclub Möhnesee). Dritte wurden Christina Schober und Saskia Gense vom Verein Wir sind Wir – Inklusion in Sailing.

Nach den Teams „Salto“ und „Die Zwei“ kam in der Gesamtwertung das Team Alster HSC mit Dirk Thalheim (Hamburger Segel-Club) und Stephanie Brix auf den zweiten Rang.

Gesegelt wurde auf einheitlichen RS-Venture-Connect-Booten.

Das Wetter zum Regattawochenende zeigte sich von zwei völlig unterschiedlichen Seiten. Während am Samstag absolute Windstille herrschte und keine einzige Wettfahrt möglich war, entschädigte der Sonntag mit traumhaften Bedingungen und perfektem Segelwind. Zwischen 9 und 15 Uhr lieferten sich die 14 teilnehmenden Teams aus Belgien, Norwegen und Deutschland spannende Rennen. Insgesamt konnten 36 Wettfahrten absolviert werden, wodurch eine aussagekräftige Wertung des dritten Spieltags sichergestellt wurde.

Sieger nach einer inklusiven Segelregatta, sie haben Medaillen um den Hals, einige von ihnen sitzen im Rollstuhl.
Gewinner des Heinz Kettler Deutschland Cup 2025: Auf Platz Eins die Norweger Stian Kristiansen und der auf einen Rollstuhl angewiesene Elliot Finnestrand, auf dem zweiten Rang Jürgen Brietzke und Siegmund Mainka (vorne auf dem Stuhl sitzend). Auf den dritten Rang kamen Dirk Thalheim und Stephanie Brix (rechts). © Sven Jürgensen

In ihrer Rede bei der Eröffnungsveranstaltung des Heinz Kettler Deutschland Cup betonte DSV-Präsidentin Mona Küppers: „Auf dem Wasser wird Inklusion zur Realität. Wobei es anfangs natürlich nicht um die Organisation einer Wettfahrt geht, sondern eher um den Aufbau eines inklusiven Angebots und die Organisation eines ersten Schnuppersegelns. Reinschnuppern, einen Segelkurs besuchen oder sich mit anderen messen, einzeln oder im Team – all diese Facetten des inklusiven Segelns gehören zusammen.“

Die Ergebnisse des Heinz Kettler Deutschland Cup sind auf Manage2Sail zusammengefasst.