Sobald man ein wenig Surfen kann und die ersten Gleitfahrten hinter sich hat, kann es reizvoll sein, sich mit anderen zu “matchen”. Es gibt jährlich über 100 Windsurfingregatten alleine in Deutschland. Die Bandbreite ist groß: Von kleinen Vereinsregatten, zum Teil auch als Abschluss von Surfkursen und somit auch schon für fortgeschrittene Anfänger geeignet über offizielle Regatten bis hin zu Deutschen Meisterschaften. Wer noch höher hinaus will, kann auch an Regatten im benachbarten Ausland oder sogar Europa- oder Weltmeisterschaften teilnehmen. Dabei gibt es meistens keine Qualifikationsleistungen, das heißt, jeder kann teilnehmen. Viele Vereine bieten dazu ein regelmäßiges Regattatraining oder auch längere Trainingslager an.

Wer lieber in einem Team Wettkampfsport betreiben will, kann an der Windsurf-Bundesliga bzw. Nachwuchsbundesliga teilnehmen.

In enger Zusammenarbeit erarbeitete der DSV mit den Klassenvereinigungen GWA und DWSV ein Leitfaden für das Olympische Windsurfen. Darüber hinaus erstellten sie eine Übersicht über die verschiedenen Windsurfklassen. Nach diesem Leitfaden orientieren sich auf nationaler Ebene auch die Regattastrukturen (DWC und Bundesliga; Einheitsmaterial in den Jugendklassen, iQFOiL-Klasse bei den Senioren).

Der Leitfaden dient vor allem auch der Beantwortung der Frage nach dem passenden Material für Vereine und Nachwuchssurfer:

Die Übersicht als PDF können Sie hier herunterladen.

Aktuell werden in Deutschland die Regatten in folgenden Klassen angeboten:

  • Techno 293 – U13 und U15 (offene U17-Wertung)
  • Techno 293+ – offene U19 und Senioren-Klasse
  • Techno Wind Foil – U17 (ebenfalls offene U19 und Senioren-Klasse)
  • iQFoil – U19 und olympische Seniorenklasse
  • Funboard – Disziplinen: Slalom, Racing (Formula-Foil), Wave, Freestyle, Speed
  • Raceboard – U20-Wertung und Teamwertung
  • Windsurfer LT
  • Tandem

Offene Klasse (= alles ist erlaubt)

Informationen zu den Regatten erhalten Sie bei den Klassenvereinigungen www.dwsv.net bzw. www.windsurfcup.de für die Funboarddisziplinen sowie beim DSV für die Surf-Bundesliga und die Nachwuchsbundesliga.

Foto: Choppy Water