Sofortstrafen

In einer Mitteilung veröffentlicht die ISAF den Entwurf zum Anhang P -Sofortstrafen bei Regel 42-Verstößen – der WR 2009-2012 und schlägt vor, diesen bei Bedarf bereits 2008 durch Aufnahme in die Segelanweisungen anzuwenden, da dies auch für die olympischen Segelregatten in China der Fall sein wird.
Neben ein paar kleinen formalen Unterschieden ist der wichtigste, dass die 3. Strafe abgemildert wird.
Statt der bisher erfolgten “Aufgabe der gesamten Wettfahrtserie” ist es jetzt nur noch eine “Aufgabe in der betroffenen Wettfahrt, die nicht gestrichen werden darf”.
Der DSV schließt sich der Empfehlung der ISAF an, den gesamten modifizierten Anhang P oder auch nur eine dementsprechende Änderung der Regel  P 2.3 der WR in die Segelanweisung aufzunehmen.
Dieser Satz könnte wie folgt lauten:
“Es gilt WR-Anhang P mit folgender Änderung:
 Statt P2.3 gilt:

P2.3 Dritte und weitere Strafen

Wird ein Boot ein drittes oder weiteres Mal während einer Regatta bestraft, so muss es die Wettfahrt unverzüglich aufgeben. Wenn es das tut, besteht die Bestrafung darin, dass es ohne Verhandlung disqualifiziert wird und die Wertung nicht gestrichen wird. Tut es das nicht, dann wird es ohne Verhandlung für alle Wettfahrten der Regatta disqualifiziert, es darf keine Wettfahrt gestrichen werden und das Schiedsgericht zieht die Ansetzung einer Verhandlung nach Regel 69.1(a) in Betracht.”
Eine deutsche Übersetzung dieser von der ISAF vorgeschlagenen Segelanweisung finden Sie unter Regatta/Olympia – Regeln.