Fischereirechtliche Entschädigungsforderung meist rechtswidrig

 

Der Deutsche Segler-Verband (DSV), der Berliner Segler-Verband und der Verband Brandenburgischer Segler haben seit 1989 zahlreiche Mitgliedsvereine in ihrem Kampf gegen finanzielle Forderungen beraten und vertreten, die von Fischern und deren genossenschaftlichen Vereinigungen als "Entschädigung" für angebliche Beeinträchtigungen ihres Fischereirechts durch Steganlagen verlangt werden. Mit Erfolg. In allen bisherigen Verfahren wurden die Ansprüche von den Gerichten zurückgewiesen.

Ersatzansprüche sind in den meisten Fällen schon mangels Berechtigung des Anspruchstellers, wegen Unwesentlichkeit der Gesamtbeeinträchtigungen am betreffenden Gewässer, oder weil der Anspruchsteller sein Fischereirecht nicht ausübt, unbegründet. In den wenigen Fällen, in denen Forderungen zu Recht  erhoben werden, sind sie meist überhöht.

Weitere Einzelheiten und Argumentationshilfen für betroffene Vereine finden Sie hier. (Hamburg, 26. Mai 2011)